Wer das Zimmer streichen möchte, wozu Mietverträge auch verpflichten, denkt des Öfteren an peppige Farben statt schlichtes Weiß. Die entsprechenden Farbentscheidungen richten sich nach der Einrichtung, der Raumgröße und dem einfallenden Licht, auch die Raumfunktion wird berücksichtigt. Man kann mit einer, zwei oder noch mehr Farben ein Zimmer streichen.
Zimmer streichen mit Effekten
Alle möglichen Varianten sind denkbar, wenn sie nur in den (eingerichteten) Raum passen. Es können verschiedenste Effekte und Muster, Wandtattoos, eine Wischtechnik und Schablonen eingesetzt werden. Im Internet gibt es Simulationsprogramme, mit denen das gewünschte Ergebnis virtuell darstellbar ist. Wenn die Möbel schon vorhanden sind und lediglich eine Renovierung ansteht, fällt die Entscheidung nicht so schwer. Mehr Überlegung und auch Kunstverstand sind nötig, wenn eine völlig leere Wohnung zuerst gestrichen und dann eingerichtet wird. Hier sind viel Fantasie und Planung gefragt. Ein noch so schönes Muster ist nutzlos, wenn es am Ende hinter den Möbeln verschwindet.
Der Anfang beim Zimmer streichen
Zunächst müssen alle nötigen Utensilien vorhanden sein, also ausreichend Farbe und Abtönpaste, Pinsel, Eimer, mindestens eine Leiter, Abdeckfolie und Kreppband sowie reine Arbeitskleidung. Man beginnt nach der Herrichtung des Raumes mit der Decke, für die überwiegend Weiß oder eine andere sehr helle Farbe genutzt wird. Das lässt jeden Raum höher erscheinen. Wichtig ist dabei, dass eine Farbmischung für eine Fläche komplett reichen muss, auch zeitlich sollte eine Decke oder ein Raum an einem Tag geschafft werden. Gutes Lüften ist danach unerlässlich, am nächsten Tag kann die trockene Wand auf eventuelle schwache Stellen begutachtet werden, die man nacharbeitet.