Neben dem klassischen Styropor (ESP) ist Styrodur ebenfalls ein sehr weit verbreitetes Material, insbesondere im Bereich von Neubau- und Sanierungsvorhaben. Styrodur ist chemisch eng mit Styropor verwandt, hat aber eine weitaus feinere Körnung als sein großer Bruder. Der Stoff wird von verschiedenen Herstellern angeboten und ist daher unter mehreren Bezeichnungen im Umlauf. Erkennbar ist der Hersteller beispielsweise an der Einfärbung des Materials (BASF = grün, Dow Chemical = blau, Austrotherm = rosa etc.).
Die Eigenschaften
Haupteigenschaft des Materials ist seine gute Isolierung gegen Temperaturunterschiede. Wärmedämmung und Isolierung sind also die wesentlichen Eigenschaften für den Bauherren. Der kann damit die Energie-Effizienz verbessern und durch die Reduzierung des CO2 - Ausstoßes einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die feinere Körnung des Materials macht Styrodur noch stabiler und robuster, was sich besonders bei hohen Belastungen zeigt. Auch wegen dem geringen Gewicht und der problemlosen Verarbeitung wird Styrodur sowohl von Bauherren wie auch von Handwerkern gerne verwendet.
Die Möglichkeiten
Durch die feine und dichtere Körnung eignet sich der Werkstoff auf dem Bau vor allem für Flächen und Bereiche mit hoher Gewichts- bzw. Druckbelastung. Daher können solche Platten auch für die Abdämmung von Böden oder stark beanspruchten Grundplatten verwendet werden. Weil Styrodur außerdem kaum Wasser aufnimmt, kann es auch bedenkenlos im Außenbereich eingesetzt werden, um beispielsweise das Fundament gegen das umgebende Erdreich zu isolieren.