Für die Befestigung von Schieferplatten eignen sich feuerverzinkte, geschmiedete oder geschlagene Schiefernägel, Schieferstifte, Haltefeste, Kupferstifte oder Edelstahlschieferschraubstifte. Der Kopf der Schiefernägel oder -stifte sollte mindestens einen Durchmesser von 10 mm haben, Nägel und Stifte für die Befestigung müssen mindesten 32 mm lang sein.
Schieferplatten Befestigung
Bei der Befestigung ist ein Durchdringen der Deckunterlage mit sichtbaren Nagelspitzen möglich, lediglich bei der Befestigung von Schieferplatten auf Dachüberständen muss dies vermieden werden. Die Nagelung erfolgt bei der Schieferplatten Befestigung innerhalb der Überdeckung. Sollte die Befestigung bei Rechteck-Deckungen erfolgen und Haken verwendet werden, sind lediglich Einschlag- beziehungsweise Klammerhaken aus nicht rostendem Stahl oder aus Kupfer zulässig. Das gilt für die Schieferplatten Befestigung auf dem Dach und an der Wand gleichermaßen. Edelstahl-Schieferschrauben und Schiefernägel erfordern die Lochung von innen nach außen beziehungsweise oben. Wesentlich bei der Befestigung von Schieferplatten ist ein sehr präzises Arbeiten.
Anforderungen bei der Befestigung
Die Schieferhaken dürfen nicht zu tief eingeschlagen werden, weil die Schieferplatten sonst brechen könnten. Bei zu geringer Einschlagtiefe wiederum wären Fassade oder Dach nicht ausreichend geschützt. Die beschäftigten Dachdecker brauchen bei der Schieferplatten Befestigung ausreichenden Schutz gegen einen Absturz und dabei zwei freie Hände. Inzwischen werden bei der Befestigung von Schieferplatten daher FF10-Befestigungssysteme genutzt, auch kommen Magazinnagler mit seitlichem Visierfenster und Auflageanschlag zum Einsatz.