Wer ein Haus baut, schaut sich um und sucht nach den besten Materialien, den sinnvollsten Produkten und den wichtigsten Werkstoffen. Eine zentrale Frage betrifft konkret insbesondere die Fassade. In erster Linie sind in diesem Zusammenhang die Membranstrukturen zu nennen. Dies ist eine Art räumliche Struktur und wird gerne bei der Fassadenerrichtung eingesetzt. Die gemeinsamen Membranen enthalten Stoffe wie PVC-beschichtetes Polyestergewebe, durchscheinendes Gewebe aus Polyethylen, PVC beschichtetes Glasfasergewebe und PTFE-beschichtetes Glasfasergewebe. Insbesondere Letzteres ist deswegen so empfehlenswert, weil es zum Beispiel vor allem über eine hohe Stabilität bzw. über einen hohen Kantenschutz verfügt. Ferner ist dieses Gewebe als sehr nachhaltig anzusehen, was bedeutet, bei eventuellen später vorzunehmenden Bauveränderungen oder Umbauten kann dieses Gewebe nach entsprechender Verarbeitung wieder verwendet werden, wenn es langfristig unter Wasser gehalten, sauber gespült und dann wieder eingesetzt wird.
Weitere verwendete Materialien sind Folien, wie die ETFE-Folie und die PVC-Folie. Nach verschiedenen Formfindungs-Methoden lassen sich die Fassadenstrukturen in verschiedene Strukturformen unterscheiden, nämlich in die pneumatische Struktur, die Struktur Zug-Membran und die Struktur Kabeldome. In diese drei Arten der Strukturen arbeiten Membranen zusammen mit Kabeln, Säulen und anderen Baubestandteilen und finden schließlich zu einer Form. Gebäude mit einer Membranstruktur werden auch als Spann-Stoff-Gebäude bezeichnet. Zusätzlich kann der Bauherr auf sogenanntes VWS-Gewebe zurückgreifen, also auf Vollwärmeschutz-Putzgewebe. Dieses Gewebe wird in Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS) in der sogenannten Flächenarmierung eingesetzt, um Putz-Flächenfassaden zu sanieren.