Estrich Grundierungen kommen in verschiedenen Verwendungen zum Einsatz. So werden mit ihnen Niveauunterschiede im Boden ausgeglichen - insbesondere dann, wenn diese mehr als zirka drei Zentimeter betragen. Für geringere Abweichungen kann, muss aber nicht Estrich verwendet werden - alternativ eignet sich auch Ausgleichmasse, die einfacher aufgetragen werden kann.
Welche Estrich-Grundierung für welchen Zweck
Neben dem Ausgleich von Unebenheiten wird eine Estrich Grundierung auch dann gewählt, wenn ein besonders fester, einheitlicher oder dichter Untergrund geschaffen werden soll, auf dem später andere Baustoffe aufgetragen werden. So kann eine Estrich-Grundierung etwa als Untergrund für Fliesen oder einen Parkettfußboden dienen. Es gibt verschiedene Arten von Estrich Grundierungen. Sollen mit der Estrich-Grundierung keine Unebenheiten ausgeglichen werden, kommt auch ein Trockenestrich in Frage. Steht dagegen bei der Estrich Grundierung der Ausgleich von Niveauunterschieden im Vordergrund, scheidet Trockenestrich aus. Stattdessen sollten dann ein Zementestrich gewählt werden, der flüssig aufgetragen wird.
Trocken- und Zementestrich
Kommen beide Arten der Estrich Grundierungen gleichermaßen in Frage, sollte berücksichtigt werden, dass Trockenestrich gegenüber Zementestrich den Vorteil besitzt, dass hier die Trocknungszeit entfällt, die beim Zementestrich bis zu 72 Stunden betragen kann. Bei Zementestrich ist dagegen darauf zu achten, dass die mit Estrich grundierte Fläche insgesamt nicht größer als etwa 30-35 Quadratmeter sein sollte (also in etwa so groß wie ein sehr großes Wohnzimmer), da sonst durch die höhere Oberflächenspannung im Gebrauch Risse in der Estrich Grundierung auftreten können.