Estrich ist der Untergrund für den eigentlichen Bodenbelag. Damit Fliesen, Teppiche oder Parkett auch richtig verlegt werden können ist es wichtig, dass der Estrich glatt und eben verlegt wird. Bilden sich Unebenheiten wie Dellen und Risse, dann lässt sich der Bodenbelag nicht verlegen. Deshalb ist ein Estrich als oberste Schicht unter dem Bodenbelag wichtig, damit alle Unebenheiten ausgeglichen werden können.
Fliessestrich - der selbstnivellierende Estrich
Durch das Aufbringen von Fließ-Estrich lässt sich eine besonders ebene Bodenfläche herstellen. Das liegt an den selbstnivellierenden Eigenschaften. Werden Fliessestriche verwendet, dann kann auf eine anschließende manuelle Nivellierung verzichtet werden. Die Schwerkraft sorgt dafür, dass sich der Fliessestrich automatisch glättet. Allerdings ist das Aufbringen von Fließ-Estrich im Gegensatz zu Trockenestrich bei großen Flächen körperlich etwas anstrengender.
Fliessestriche - die Unterschiede
Fliesestrich wird in Form von Trockenmörtel angeboten, welcher mit Wasser verdünnt verarbeitet werden kann. Der Estrich wird dabei aus unterschiedlichen Materialien hergestellt, beispielsweise Fließestrich auf der Basis von Zement, Gussasphalt oder Calciumsulfat. Je nach Material benötigt der Fließ-Estrich unterschiedlich lange Zeit, um zu trocknen. Ein ein-komponentiger Fliesestrich auf der Basis von Zement kann zum Beispiel als Verbundestrich genutzt werden und ist schon nach wenigen Tagen begehbar. Andere Varianten benötigen hingegen bis zu 30 Tagen, um vollständig auszuhärten.