Im Bereich des Trockenbaus werden oftmals sogenannte GKF-Platten, die auch als Feuerschutzplatten bezeichnet werden, verwendet. Vom optischen Aspekt her finden sich kaum Unterschiede zwischen speziellen GKF-Platten und herkömmlichen GKB-Platten, die auch als Gipskartonbauplatten bezeichnet werden. Entsprechende Unterschiede zwischen diesen beiden Plattenformen zeigen sich jedoch im Falle eines Brandes. In diesem Fall ist eine Feuerschutzplatte einer gewöhnlichen Gipskartonbauplatte weit überlegen. Dies kann bei einem Versuch mit GKF-und GKB-Platten unter Hitzeeinwirkung eindrucksvoll beobachtet werden.
Feuerschutzplatten können für Schachtwände, Trennwände und Unterdecken ebenso verwendet werden wie für Decken- und Wandbekleidungen sowie auf Unterkonstruktionen einer Immobilie. Ebenso findet sich der Typus einer Feuerschutzplatte häufig auf vorgefertigten Bauteilen, die besondere Anforderungen an den Feuerschutz erfüllen müssen.
Eine Sonderform im Bereich der Feuerschutzplatten bilden imprägnierte Feuerschutzplatten, die ähnlich wie gewöhnliche Feuerschutzplatten verwendet werden können, jedoch vorwiegend in Feuchträumen, wie beispielsweise Bädern oder Duschen in privat oder gewerblich genutzten Immobilien zum Einsatz kommen.
Die hohe Hitzebeständigkeit einer Feuerschutzplatte lässt sich auf die Tatsache zurückführen, dass der in der Platte enthaltene Gipskern zusätzlich verfestigt wurde. Zudem sind Feuerschutzplatten mit Glasfasern armiert, was den Zusammenhalt des Gefüges im Brandfall verbessern kann. Als eindeutiges Kennzeichen einer Feuerschutzplatte dient ein roter Rückseitenstempel, auf den man beim Kauf einer Feuerschutzplatte somit in jedem Fall achten sollte.