Der Anstrich des Hauses mit einer Fassadenfarbe hat weitaus mehr Vorteile, als die reine dekorative Wirkung einer frisch gestrichenen Fassade. Der Fassadenfarbe kommt darüber hinaus eine wichtige Schutzfunktion gegenüber dem Mauerwerk des Gebäudes zu.
Fassadenfarben sind wetter- und scheuerbeständig. Sie gewährleisten einen effektiven Schutz der Fassade vor Witterungseinflüssen, UV-Strahlung und Luftverschmutzungen. Qualitativ hochwertige Fassadenfarbe ist atmungsaktiv und bietet dennoch eine Beständigkeit gegen Moos und Algen.
Anwendungsgebiete und Unterschiede bei Fassadenfarbe
Fassadenfarbe eignet sich sowohl zum Neuanstrich des fertig erbauten Gebäudes als auch zur Renovierung älterer Fassadenanstriche. Die Farbe haftet auf mineralischen Untergründen, die eine glatte, feine oder grobe Struktur aufweisen. Die qualitative Hochwertigkeit der Farbe lässt insbesondere auch eine Verarbeitung im Innenbereich des Gebäudes zu, beispielsweise auf Tapeten und Strukturputzen.
Grob können Fassadenfarben nach ihren zugesetzten Bindemitteln unterschieden werden. Die gängigsten Farben für Fassaden sind Kunstharz- oder Silikonharzfarben, Silikatfarben und Dispersionsfarben. Moderne Fassadenfarben enthalten einen Großteil an Wasser und wenig Lösungsmittel, sodass sie als außerordentlich umweltfreundlich gelten.
Verarbeitung von Fassadenfarbe
Vor der Verarbeitung sollte der Zustand der Fassade genau kontrolliert werden. Etwaiger loser Putz oder abbröckelnde Partikel können die Haftungseigenschaften der Farbe beeinträchtigen. Fassadenfarben können gestrichen, gerollt und in der Regel auch gespritzt werden. Hochwertige Farbe bietet darüber hinaus die die Fähigkeit, vorhandene Risse in der Fassade zu überbrücken und diese somit optisch zu entfernen.