Kellerdeckendämmplatten haben viele Funktionen und können optisch sehr ansprechend gearbeitet sein. Bei der Anbringung von Dämmplatten sollte beachtet werden, wie der Keller gestaltet ist: Wie hoch ist der Raum ? Wie gut ist der Keller von außen isoliert ? Je nach Gegebenheiten kann aus unterschiedlichen Materialien ausgewählt werden. Ist der Keller zum Beispiel feucht, sollten unverrottbare Stoffe bevorzugt werden. Sind die Kellerwände niedrig, sollten Materialien ausgewählt werden, die eine besonders gute Wärmedämmung haben und dadurch auch bei geringen Dämmstärken eine spürbare Wirkung entfalten. Eigenheimbauer sollten schon bei der Planung die notwendige Beschaffenheit der Dämmplatten für den Keller berücksichtigen.
Die Wärmeleitfähigkeit der Kellerdeckendämmplatte
Die Wärmeleitfähigkeit der Kellerdeckendämmplatte ist dabei der wichtigste Faktor, denn dieser Wert entscheidet darüber, wie gut eine Dämmplatte isoliert. Gute Materialien können ein erhebliches Maß an Wärmeverlust ausgleichen. Die Beschaffenheit der Kellerdämmplatten wird daher in Wärmeleitgruppen (WLG) unterteilt. Je niedriger der Wert, desto besser dämmt die Kellerdeckendämmplatte. Das heißt: die beste Wärmedämmung erreicht WLG 024, es folgt WLG 032, WLG 035 und WLG 040.
Materialien für Kellerdeckendämmplatten
Im Keller kommen meist Dämmplatten aus Styropor, Polyurethan und Steinwolle zum Einsatz. Reines Styropor überzeugt durch einen besonders günstigen Preis, kann jedoch auch in höherwertigen Varianten - etwa in Kombination mit einer optisch sehr ansprechenden HDF Platte - angeboten werden. Steinwolle bietet den besten Brandschutz mit einem Schmelzpunkt über 1000 Grad Celsius und ist in der Oberfläche sehr vielseitig. Kellerdeckendämmplatten in der Kombination Steinwolle plus Glasvlies wie beispielsweise Isover Topdec DP 3 überzeugen durch ein gutes Verhältnis von Optik zu Kosten. Polyurethandämmplatten mit Aluminiumkaschierung schließlich bieten die beste Wärmeleitgruppe ( WLG 024) und sind daher für niedrige Raumhöhen ideal.