Zur Bodendämmung und als Wärmebrückendämmung werden im Rohinnenausbau besonders häufig Hartschaumplatten aus Styrodur verwendet. Sie sind in zwei Varianten erhältlich: einmal mit glatter Kante und einmal mit Stufenfalz.
Styrodur und Beton
Wird die Dämmplatte im Verbund mit Beton verwendet sollte man sich für Hartschaumplatten mit einer strukturierten Oberfläche entscheiden. Die raue Struktur auf Oberseite und Unterseite sorgt dafür, dass der Beton besonders gut haftet. Was aber zeichnet Styrodur aus?
Die Materialeigenschaften
Der Dämmstoff ist geschlossenzellig und unverrottbar. Er ist nicht nur gegen Zement, sondern auch gegen Kalk und Gips beständig. Die Hartfaserplatten erkennt man an ihrer grünen Farbe.
Hartschaumplatten aus Styrodur sind zudem schwer entflammbar. Auch in Zonen mit erhöhten Brandschutzauflagen dürfen sie daher eingesetzt werden.
Selbstverständlich wird Styrodur ohne jegliche Verwendung von Treibgasen wie FCKW, HFCKW oder HFKW hergestellt. Die Dämmplatten können daher überall verlegt werden.
Styrodur Dämmplatten mit Stufenfalz
Austrotherm Hartschaumplatten mit Stufenfalz erkennt man an ihrer rosa Farbe. Sie werden überall dort eingesetzt, wo die Anforderungen an die Wasserdichte und die Druckbeständigkeit des Dämmmaterials besonders hoch sind. Dazu zählen beispielsweise die Perimenterdämmung und die Dämmung von Sockeln, Flachdächern und Fundamenten. In diesen Einsatzbereichen werden Hartfaserplatten mit Stufenfalz bevorzugt verwendet. Sie dämmen ebenfalls Kelleraußenwände und Bodenplatten, Terrassendächer und Feuchträume.