Wenn der Rohbau steht, das Richtfest gefeiert ist, dann geht es an den Innenausbau. Um eine solide und ebene Basis für Bodenbeläge im Haus und in der Garage zu erhalten, bieten sich die verschiedenen Möglichkeiten für einen Estrich an.
Als Alternative zu einem mit Mörtel gegossenen Estrich, der eine relativ lange Austrocknungszeit benötigt, haben sich Estrich-Elemente bewährt. Diese Elemente sind leicht zu verlegen, der Hausbesitzer kann viel Geld sparen, wenn er bereit ist, die Estrich-Elemente in Eigenarbeit zu verlegen.
Vorbereitende Arbeiten
Zunächst ist es notwendig, eine ebene Unterlage zu schaffen, auf welche die Estrich-Elemente verlegt werden können. Bei Holzdecken, die mit einem Estrich versehen werden sollen, ist zu prüfen, ob die Decke nachgibt oder federt. Sollte ein Niveauausgleich erforderlich sein kann es sinnvoll sein, zunächst eine Ausgleichsschüttung erfolgen zu lassen.
Die Verlegung der Estrich-Elemente
Wenn der Boden eben ist oder gemacht wurde, sind zunächst zur Vermeidung von Schallbrücken Randdämmstreifen anzubringen. Danach beginnt die Verlegung der Estrich-Elemente. Diese werden am besten in schleppendem Verband verlegt. Man beginnt also in einer Ecke, verlegt solange, bis die erste Lage die nächste Wand erreicht. Das letzte Estrich-Element wird nun mit einer Säge passend zurechtgesägt. Das abgesägte Stück wird dann als erstes in der zweiten Reihe verwendet. Schon nach 24 Stunden, wenn der Estrich Kleber abgebunden ist, können die verlegten Estrich-Elemente begangen werden, der geplante Fußbodenbelag kann aufgebracht werden.