Eine Schüttung im Innenausbau zu verwenden, kann zahlreiche Gründe haben, für die sich auch unterschiedliche Schüttungen mehr oder weniger anbieten. Wer plant, mit Estrich- oder Gipsplatten zu arbeiten bzw. mit Zement- oder anderen Gussmaterialien neue Bodenflächen zu erzeugen, wählt eine Schüttung im ersten Arbeitsschritt zur Nivellierung von Unebenheiten. Die oftmals hochwertigere und deshalb auch teurere Bausubstanz, z.B. Estrich, soll durch diesen Schritt nicht verschwendet werden, indem mit ihm große Löcher oder grobe Unebenheiten im Untergrund ausgeglichen würden. Eine Schüttung lässt sich zielgenau in vorhandene Löcher, Fugen und Senken einfüllen und sorgt nach dem Glattstreichen für eine fast ebene Fläche, auf die der eigentliche Bodenbelag nun aufgetragen wird.
Die richtige Schüttung für Isolierung und Dämmung finden
Die Unterdrückung von Trittschall sowie die Wärmeisolation sind zwei weitere Gründe, warum sich Bauherren für eine Schüttung als grundlegendes Material im Innenausbau entscheiden. Ist eine ebene Fläche hergestellt, sollten Schüttungen gleichmäßig auf den Untergrund in einer individuell gewünschten Dicke aufgetragen werden, um so nach Anbringung von Gipsplatten oder Gießen der Estrich-Schicht den Schall für darunterlegende Stockwerke zu schlucken. Moderne Schüttungen haben die Gestalt von Granulaten aus Bimsstein oder ähnlichen Substanzen, wodurch die Schüttung ein bemerkenswertes Gewicht mitbringt und bei Verarbeitung und Aufbringung nicht verweht wird.