Was macht eine Dampfbremsfolie?
Eine Dampfbremsfolie schafft eine luftdichte Ebene zwischen beheiztem Wohnraum und Dämmstoff. Sie soll verhindern, dass feuchtwarme Raumluft unkontrolliert in die Dämmkonstruktion gelangt, dort abkühlt und kondensiert. Dadurch lässt sich das Risiko von Feuchteschäden und Schimmelbildung innerhalb der Konstruktion reduzieren. Ein typischer Einsatzbereich ist die Zwischensparrendämmung im Dach. Auch bei obersten Geschossdecken aus Holz oder Beton können Dampfbremsfolien eingesetzt werden.
Was bedeutet der sd-Wert?
Der sd-Wert gibt an, wie stark eine Dampfbremsfolie den Durchgang von Wasserdampf hemmt und wird in Metern angegeben. Je höher der Wert ist, desto geringer ist die Diffusionsfähigkeit des Materials. Dampfbremsfolien werden entsprechend ihrer Wasserdampfdurchlässigkeit unterschieden. Ein sd-Wert unter 0,5 m gilt als diffusionsoffen. Diffusionshemmende Folien liegen zwischen 0,5 und 1.500 m. Bei einem Wert von mehr als 1.500 m spricht man von einer diffusionsdichten Ausführung beziehungsweise einer Dampfsperre. Reine Aluminiumfolien können sehr hohe sd-Werte erreichen. Aluminiumkaschierte Dampfbremsfolien liegen dagegen häufig deutlich darunter.
Was ist eine feuchtevariable Dampfbremse?
Feuchtevariable Dampfbremsfolien können ihren sd-Wert abhängig von den vorhandenen Feuchtebedingungen verändern. Der Wert bewegt sich häufig in einem Bereich von etwa 0,5 bis 10 m. Die Folie bremst das Eindringen feuchtwarmer Raumluft, ermöglicht gleichzeitig aber, dass vorhandene Feuchtigkeit unter geeigneten Bedingungen wieder aus der Konstruktion entweichen kann. Dadurch bietet sie zusätzliche Rücktrocknungsmöglichkeiten.
Welche Dampfbremsfolie ist geeignet?
Neben feuchtevariablen Varianten gibt es klassische Dampfbremsfolien mit einem weitgehend festen sd-Wert, der häufig zwischen etwa 100 und 150 m liegt. Diese bremsen den Feuchtetransport besonders stark.
Welche Dampfbremsfolie geeignet ist, hängt vom Dach- oder Deckenaufbau, dem Dämmstoff und den bauphysikalischen Anforderungen ab. Entscheidend ist außerdem eine durchgehend luftdichte Verarbeitung der Folie sowie der Anschlüsse und Übergänge.
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Was macht eine Dampfbremsfolie?
Eine Dampfbremsfolie schafft eine luftdichte Ebene zwischen beheiztem Wohnraum und Dämmstoff. Sie soll verhindern, dass feuchtwarme Raumluft unkontrolliert in die Dämmkonstruktion gelangt, dort abkühlt und kondensiert. Dadurch lässt sich das Risiko von Feuchteschäden und Schimmelbildung innerhalb der Konstruktion reduzieren. Ein typischer Einsatzbereich ist die Zwischensparrendämmung im Dach. Auch bei obersten Geschossdecken aus Holz oder Beton können Dampfbremsfolien eingesetzt werden.
Was bedeutet der sd-Wert?
Der sd-Wert gibt an, wie stark eine Dampfbremsfolie den Durchgang von Wasserdampf hemmt und wird in Metern angegeben. Je höher der Wert ist, desto geringer ist die Diffusionsfähigkeit des Materials. Dampfbremsfolien werden entsprechend ihrer Wasserdampfdurchlässigkeit unterschieden. Ein sd-Wert unter 0,5 m gilt als diffusionsoffen. Diffusionshemmende Folien liegen zwischen 0,5 und 1.500 m. Bei einem Wert von mehr als 1.500 m spricht man von einer diffusionsdichten Ausführung beziehungsweise einer Dampfsperre. Reine Aluminiumfolien können sehr hohe sd-Werte erreichen. Aluminiumkaschierte Dampfbremsfolien liegen dagegen häufig deutlich darunter.
Was ist eine feuchtevariable Dampfbremse?
Feuchtevariable Dampfbremsfolien können ihren sd-Wert abhängig von den vorhandenen Feuchtebedingungen verändern. Der Wert bewegt sich häufig in einem Bereich von etwa 0,5 bis 10 m. Die Folie bremst das Eindringen feuchtwarmer Raumluft, ermöglicht gleichzeitig aber, dass vorhandene Feuchtigkeit unter geeigneten Bedingungen wieder aus der Konstruktion entweichen kann. Dadurch bietet sie zusätzliche Rücktrocknungsmöglichkeiten.
Welche Dampfbremsfolie ist geeignet?
Neben feuchtevariablen Varianten gibt es klassische Dampfbremsfolien mit einem weitgehend festen sd-Wert, der häufig zwischen etwa 100 und 150 m liegt. Diese bremsen den Feuchtetransport besonders stark.
Welche Dampfbremsfolie geeignet ist, hängt vom Dach- oder Deckenaufbau, dem Dämmstoff und den bauphysikalischen Anforderungen ab. Entscheidend ist außerdem eine durchgehend luftdichte Verarbeitung der Folie sowie der Anschlüsse und Übergänge.