Lehmbaustoffe

Lehmbaustoffe

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Die ausgezeichneten baubiologischen und bauphysikalischen Eigenschaften machen Lehm heute wieder zu einem begehrten Baustoff. Es hat einige Zeit gedauert, bis sich Lehmbaustoffe wieder durchsetzen konnten. Heute werden diese Baustoffe sowohl bei der Sanierung von Altbauten als auch bei Neubauten immer öfters verwendet. Was sind Lehmbaustoffe? Lehmbaustoffe sind Baustoffe mit oder ohne Zuschläge. Der Baustoff wird durch Austrocknen fest, kann aber durch Zugabe von Feuchtigkeit wieder weich gemacht werden. Je nach Art der Zusatzstoffe, die dem Lehmbaustoff beigegeben werden, kann unter anderem die Abriebfestigkeit, die Druckfestigkeit oder die Rissbildung verringert werden. Auch die wärmedämmenden Eigenschaften können durch Leichtzuschläge verbessert werden. Lehm lässt sich als loses Rohmaterial für die verschiedensten Einsatzgebiete aufbereiten. Die verschiedenen Einsatzgebiete Stampflehm ist ein Lehmbaustoff, der zu tragenden Lehmbauteilen verarbeitet werden kann. Bekannt ist beispielsweise die Stampflehmbauweise, die in den letzten Jahren ein Comeback erleben konnte. Auch der Lehmwellerbau ist recht bekannt. Wellerlehm kann zu tragenden Wandkonstruktionen verarbeitet werden. Im Fachwerkbereich wird vor allem Strohlehm verwendet. Strohlehm gibt es fertig verarbeitet als Platten oder Steine, aber auch als lose Fertigmischung. Leichtlehm wird vor allem im Bereich der Bausanierung eingesetzt. Neben den bereits erwähnten Lehmbaustoffen, gibt es noch weitere Lehmbaustoffe, die ebenfalls für verschiedene Einsatzgebiete geeignet sind. Dazu gehören Lehmschüttung, Lehmmörtel, Lehmsteine und Lehmplatten.